Streckenstatistik

Rotwildstrecke 2019-2020

Erfüllung AK II weibl 2018-12-20

Rotwildstrecke 2017-2018

Rotwildstrecke 2016-2017

Rotwildstrecke 2015-2016

Rückschau: Streckenbericht des Jagdjahres 01.04.2012 – 31.03.2013

In den Jagdbezirken rund um Frankfurt (Oder) wurden im vergangen Jahr durch die Jägerschaft wieder große Anstrengungen unternommen, um den gesellschaftlichen Auftrag der Hege  und Bejagung der heimischen Wildarten zu erfüllen und einen gesunden und artenreichen an die Kulturlandschaft zahlenmäßig angepassten Wildbestand zu erhalten.

Die intensive Landwirtschaft mit großen Monokulturen für die Massentierhaltung und der Energiepflanzenanbau sowie der Umbau der Wälder in Mischbestände erschweren die Bejagung erheblich. So sind die Anstrengungen und der zeitliche Einsatz der Weidmänner und -frauen nicht hoch genug zu loben. In den Jagdbezirken rund um Frankfurt (Oder) kamen im letzten Jagdjahr

– 52 Stücken Rotwild

– 328 Rehe und

– 582 Stücken Schwarzwild

zur Strecke. Die Altersklassenaufteilung und Geschlechterteilung des erlegten Wildes entspricht im wesentlichen den geplanten Vorgaben. Gebietsweise wäre der zu starke Eingriff in die Mittelklasse zu verbessern. Detaillierte Zahlen können bei mir erfragt werden.

Interessant ist die Streckenentwicklung des Schalenwildes:

Jagdjahr Rotwild Rehwild Schwarzwild
2006/2007  19  266  237
2007/2008  28  294  418
2008/2009  23  304  656
2009/2010  31  319  470
2010/2011  36  309  552
2011/2012  41  375  421
2012/2013  52  328  582

Beim Niederwild gliedert sich die Strecke in

– 108 Füchse

– 206 Waschbären

– 42 Marderhunde

– 17 Marder

– 66 Rabenvögel

– 27 Stück Wasserwild und

– 12 Hasen,

wobei ein Teil dem Straßenverkehr zum Opfer fiel. Die restlichen Niederwildarten sind aufgrund zu geringer Stückzahlen nicht aufgeführt.

Die Streckenzahlen widerspiegeln aber nicht immer die Bestände. Ein Bejagungsverzicht allein verbessert nicht die schlechte Situation des Niederwildes; vielmehr sollte im Dialog mit Landbesitzern bzw. Landnutzern nach Möglichkeiten einer Biotopverbesserung gesucht werden. Außerdem wäre eine effektive Bejagung der in den Innestadtbereich drängenden Wildarten wünschenswert.

Für das laufende  Jagdjahr wünsche ich allen Jägerinnen und Jägern schöne Jagderlebnisse, die über die lästige Wildschadensverhinderung hinaus gehen sowie ein kräftiges

Weidmannsheil

Falk Höna

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